Letzte Vorbereitungen

Bald geht es los: Der Roadtrip im Camper.

Der erste Einkauf ist wohl der komplizierteste: Was benötigt man? Wir haben bei unserem Selbstversuch sowohl auf alltägliche Dinge geachtet sowie auf Ware, die nicht so leicht verderblich ist.

 

Kühltragetasche und 2 Kühlakkus
Die Kühlakkus werden im Camper entsprechend im Kühlschrank gelagert und für den Fall der Fälle in der Kühltragetasche genutzt, solltest Du mal mehr Platz benötigen um Dinge kühl zu halten.

Auch wenn der Kühlschrank über eine im Camper eingebaute Zweitbatterie betrieben wird, die sich während der Fahrt wieder auflädt, empfehlen wir hier, diesen über Nacht auszuschalten. Besonders diejenigen, die lieber in der Wildnis Campen statt sich auf einen überfüllten und teuren Caravanpark einzubuchen, um über einen Stromanschluss die Batterie schneller und effizienter aufzuladen, emfpehlen wir, den Kühlschrank Nachts abzustellen. Ihr spart somit Energie und müsst gleichzeitig nicht das nervige Brummen über Euch ergehen lassen.

Dank der Kühlakkus, die im kleinen Gefrierfach gelagert werden können, bleibt der Kühlschrank über mehrere Stunden kalt genug, um Eure Lebensmittel auf entsprechender Kühltemperatur zu halten.   

 

Müsliriegel, Knäckebrot, Reiswaffeln
Besonders von den Müsliriegeln solltest Du ein paar Packungen mehr einpacken. Für den Fall der Fälle, dass man irgendwo mal liegen bleibt und Strom und Gas für den Herd sowie sonstiges Essen ausgehen, bieten Müsliriegel ausreichend Energie für den Körper. Achte dabei darauf, solche Müsliriegel zu kaufen, die auch ohne Kühlung gelagert werden können.

Knäckebrot und Reiswaffeln bieten Abwechslung und sind nicht so schnell verderblich wie Toastbrot. Zudem kann dieses bei einer langen Strecke nebenbei mal geknabbert werden.

Cornflakes, Milch, Packung Toastbrot & diverser Aufstrich
Das obligatorische „Butterbrot“ mit Nutella zum Frühstück oder doch lieber das typische Vegemite Brot zum Frühstück?  Tob Dich aus, aber achte darauf, dass Du alles im Kühlschrank verstauen kannst. Auch das Brot sollte im Kühlschrank Platz finden. Da sich der Camper in wärmeren Gebieten sehr schnell aufheizt, wird das Brot außerhalb des Kühlschrankes nach nur wenigen Tagen schimmeln.

Baked Beans, Eier und Speck
Leicht zuzubereiten mit nur etwas Hitze vom Gasherd, muss auf diesen Kult zum Frühstück nicht verzichtet werden. Hier sei gesagt: Speck ist teuer – wundert Euch also nicht über die Preise.

Aufbewahrungsboxen
In diversen Größen gibt es diese manchmal sogar im Angebot. Aber auch ohne Angebot sind sie nicht sonderlich teuer. Ab und zu kannst Du Dir eine Möglichkeit suchen richtig zu kochen. Viele Campgrounds bieten eine BBQ Area oder auch eine kleine Kochecke an. Die Nutzung ist im Preis enthalten. Nutzt dieses Angebot besonders für solche Kochkünste, die etwas länger benötigen, um Euer eigenes Gas einzusparen. Das fertige Essen wird dann zum Aufbewahren  in diesen Boxen gelagert, um es später wieder aufzuwärmen. Bei der Zubereitung solcher Essen achte darauf, dass Du es bei fehlendem Stromanschluss auch ohne Mikrowelle wieder aufwärmen kannst – zum Beispiel in einer Pfanne auf dem Gasherd.

Fertiggerichte, Nudeln und Fertigsaucen
Wenn es schnell gehen soll, dürfen diese Fertiggerichte natürlich nicht fehlen. Sie sind gut portioniert und schnell mit nur wenig Gasnutzung zubereitet.

Tüte Äpfel
Halten recht lange frisch und geben den täglichen Vitamin-Kick.

Chips
Ein Bisschen was für die Seele

Batterien
Ein paar Ersatzbatterien schaden nie.

Toilettenpapier, Küchenpapier, Taschentücher, Waschmittel, Putzmittel, Spülmittel und Handseife
Ob 3 Wochen oder  3 Monate – man möchte ja doch irgendwie einen gewissen Sauberkeits- und Hygienestandard nicht missen. Um für den Fall der Fälle gerüstet zu sein, kommen auf jeden Fall schonmal ein paar Rollen Toilettenpapier mit. Eine Flasche Sprüh-Putzmittel sorgt für eine gewisse Grund-Sauberkeit in dem Gefährt, das einen durch das Land bringen soll. Spülmittel, Seife und Taschentücher verstehen sich von selbst, ebenso das Waschmittel, da es sich durchaus lohnt, auch mal eine Waschmaschine anzuschmeißen. .

Wasser
Die Empfehlung: Mindestens 5 Liter Wasser pro Person pro Tag sollten mitgeführt werden, damit man im Falle einer Panne genügend Reserven hat während man auf Hilfe wartet. Wir haben eine 10-Liter-Tüte gekauft sowie vier weitere 1,5 Liter Flaschen (pro Person). Achte darauf, dass Du an jeder Gelegenheit deine Wasservorräte (Wassertank und Flaschen) auffüllst. Campgrounds, Parks und auch Roadstops haben meistens Wasserhähne, über Die Du deine Vorräte auffüllen kannst – größtenteils sogar kostenlos. Unsere Strategie hat sich bewährt: Getrunken wird nur das Wasser aus den Wasserflaschen. Das Wasser im Camper ist zum einen für die Nutzung der Kühe, zum Kochen oder für den Notfall gedacht, sollte das Wasser in den Flaschen mal zur Neige gehen. Die 10-Liter Reservetüte ist für den Notfall des Notfalls gedacht und wird nicht angerührt.

Instant Kaffee
Wenn man das Glück hat, in einer Bar, einem Café oder einem Restaurant einen frisch aufgebrühten Kaffee zubekommen, sollte man diese als Kaffeetrinker nutzen – er schmeckt großartig.  Für unterwegs muss allerdings der Instant-Kaffee ausreichen – besser als nichts.

 

Tipp:
Wenn möglich, geht Abends einkaufen, da ist vieles Billiger (Obst, Brot, leicht verderbliches)
 

 

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